Speicheltest

Test 2 : Laktobazillen Essen & Trinken zeigen Wirkung

Laktobazillen lieben kleine, feuchte Nischen! Sie sitzen besonders gerne in Zahnzwischenräumen, Zahnfleischtaschen und in den Fissuren der Backenzähne - also vorzugsweise an Plätzen, die bei der Zahnpflege schwer zu erreichen sind. Ein Grund mit, warum Laktobazillen das Kariesrisiko erhöhen, ganz besonders dann, wenn zusätzlich der pH-Wert des Speichels niedrig ist.

Die Anzahl der Laktobazillen lässt sich durch eine Speicheldiagnose feststellen. Hierfür muss der entnommene Speichel auf einen speziellen Nährboden aufgestrichen und mehrere Tage bei 37 Grad in einem Brutschrank aufbewahrt werden.

Die so "gebrüteten" Bazillen-Kolonien lassen nicht nur Rückschlüsse auf die Bazillen-Anzahl zu, sondern auch darauf, wie dicht die Mundhöhle von ihnen besiedelt ist. Die Test-Auswertung erfolgt mit Hilfe einer Vergleichsskala: Je umfangreicher die Kolonien sind, je größer ist das Kariesrisiko.

Regelmäßige Tests zeigen nicht nur das Erkrankungsrisiko, sondern auch den Behandlungserfolg.

Konsequenz:

Bazillen reduzieren durch intensive Mundhygiene, konsequente Fluoridierung, Erneuerung alter und "undichter" Füllungen, gesundes Essen und Trinken, zahnfreundliche Süßwaren (mit Zuckeraustauschstoffen).

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